CodeCheck startet Hashtag-Kampagne #beprettynotplastic

Berlin/ Zürich, 06.06.2018 – Anlässlich zum World Oceans Day am 08. Juni 2018 rückt die Firma CodeCheck mit der Hashtag-Kampagne #beprettynotplastic aufs Neue das Problem von in diversen Kosmetika enthaltenen Mikroplastik in den Fokus. Allein durch eine Tube Peeling können bis zu 2,8 Millionen Kunststoffteilchen über das Abwasser in die Meere gelangen. Mit der Kampagne soll Aufmerksamkeit für die Thematik geschaffen werden.

Mit dem Hashtag #beprettynotplastic möchte CodeCheck nicht nur Usern auf Instagram die Möglichkeit geben, Bilder von Kosmetik zu vertaggen, die Plastik bzw. Mikroplastik enthält. Das Unternehmen möchte auch Hersteller, die plastikfreie Kosmetik produzieren, dazu ermutigen, auf ihre Produkte aufmerksam zu machen. “Es gibt zahlreiche Produkte ohne Mikroplastik oder schwer abbaubaren, synthetischen Polymeren auf dem Markt – es ist nur nicht so einfach sie zu finden” so Dr. Mandy Hecht, Inhaltsstoffexpertin und wissenschaftliche Leiterin von CodeCheck.

 

 

Schätzungsweise zwischen 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen Kunststoff landen pro Jahr im Meer. Allein aus Deutschland stammen mindestens 500 Tonnen davon aus in Kosmetik enthaltenem primären Mikroplastik. Diese Zahl beruht auf Schätzungen des Umweltbundesamtes und bezieht sich auf den Stoff Polyethylene, der aufgrund seiner abrasiven Eigenschaften gern in Peelings oder Zahncreme eingesetzt wird. “Andere Mikroplastikstoffe wie Nylon-12, Polystyrene oder Polymethyl Methacrylate, die in Kosmetika ebenfalls zum Einsatz kommen, sind in dieser Zahl noch gar nicht mit inbegriffen”, so Dr. Hecht. “Ebensowenig synthetische Polymere, wie Acrylates Copolymer oder Acrylates Crosspolymer, die zwar nicht in fester sondern meist in flüssiger Form in Produkten vorkommen, in der Umwelt jedoch ebenso schwer abbaubar sind.”

CodeCheck, die mit ihrer App Nutzern mit einem Scan des Barcodes zeigen, ob Mikroplastik in einem Produkt enthalten ist, beschäftigen sich schon lange mit der Thematik. Im Jahr 2016 hatte die große Mikroplastikstudie in Kooperation mit dem BUND für großes mediales Interesse gesorgt. Im deutschen Bundestag bildete sie unter anderem die Grundlage für eine Anfrage zu einer Gesetzesänderung durch die Grünen. Bislang gilt in Deutschland für Mikroplastik eine freiwillige Selbstverpflichtung durch die Hersteller.

Bis eine politische Entscheidung getroffen wird, können Menschen selbst aktiv werden und Produkte mit Mikroplastik meiden. CodeCheck möchte mit der #beprettynotplastic genau dabei unterstützen. Denn Schönheit braucht Plastik ebensowenig, wie unsere Umwelt.

 

Über CodeCheck

Die CodeCheck AG ist Anbieter des führenden mobilen Einkaufsassistenten für Lebensmittel und Kosmetika. In einer mehrere Millionen Produkte umfassenden Datenbank führt CodeCheck Produktinformationen mit den Einschätzungen renommierter Experten wie Greenpeace, dem BUND, der Verbraucherzentrale oder der Verbraucher Initiative e. V. zusammen und macht sie kostenlos in App und Web verfügbar. Nach einem Scan des Barcodes eines Produktes mit der CodeCheck-App erhält jeder User eine eigene Bewertung beziehungsweise einen eigenen Bewertungskreis. Dieser leuchtet beispielsweise bei Menschen, die Zucker oder Mikroplastik meiden möchten rot. Die App wurde bis dato mehr als fünf Millionen Mal heruntergeladen und ist in deutscher und englischer Sprache verfügbar.

// CodeCheck-Webseite: codecheck.info

// CodeCheck-App-Download:  iPhone und Android

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Franziska Grammes | CodeCheck GmbH | Tel: +49 30 219 59 635
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