Achtung bei diesen Inhaltsstoffen in Baby-Sonnencreme

Berlin/ Zürich, 19.06.2018  Nicht nur den Schutz vor schädlichen UV-Strahlen und UVB-Strahlen sollte eine gute Sonnencreme oder -milch erfüllen. Viele Eltern wünschen sich zudem Cremes, die frei von potenziell schädlichen Inhalten wie hormonell wirksamen Stoffen, Nanopartikeln oder Mikroplastik sind. Bei den folgenden INCIs (Inhaltsstoffe) sollten Eltern daher achtsam sein.

  1. Chemische UV-Filter

Sonnenschutzmittel bestehen meist aus einer Mischung chemischer und physikalischer UV-Filter. Chemische UV-Filter zerfallen auf der Haut und können im Vergleich zu mineralischen Filtern Allergien auslösen. Zudem stehen zudem einige der chemischen Filter im Verdacht, hormonell wirksam zu sein. Folgende chemische UV-Filter gelten als kritisch. Sie werden bei CodeCheck als bedenklich oder sehr bedenklich eingestuft:

Generell scheint gerade für empfindliche Babyhaut die Verwendung von mineralischen Filtern als empfehlenswert. Sie dringen nicht in die Haut ein, sondern liegen oben auf und reflektieren die Sonne wie viele kleine Spiegel. Mineralische Filter hinterlassen jedoch oft einen unschönen Weißfilm, weswegen viele Hersteller dazu übergegangen sind, sie auf Nanogröße zu schrumpfen.

  1. Nanopartikel

Bei Nanopartikeln handelt es sich um Teilchen, die ungefähr ein bis 100 Nanometer groß beziehungsweise klein sind. In Sonnenschutzmitteln sorgen sie dafür, dass die Creme auf der Haut keinen unerwünschten Weißfilm hinterlässt. Genauere Untersuchungen über die Wirkung der winzigen Teilchen stehen aber noch aus. Bei gesunder Haut sollen diese zwar nicht über die Haut in den Körper gelangen, aber die Wissenschaft diskutiert dieses Thema schon länger und ein Fazit gibt es bisher nicht. Darüber hinaus gelangen sie über den Abrieb beim Baden in die Umwelt und wirken sich dort negativ auf die Tierwelt aus.

Vorsicht also bei diesen Bezeichnungen:

  • Titanium Dioxide (nano),
  • Zinc Oxide (nano) oder
  • Tetramethylbutylphenol (nano).

Nanopartikel haben letzten Endes nur einen kosmetischen Effekt, da sie für eine Transparenz der Creme sorgen. Da dies für Babys und Kleinkinder nicht wirklich relevant ist, kann man hier guten Gewissens und schlicht verzichten.

  1. Parabene

Parabene wie …

…sollten nicht in der Baby- Sonnencreme enthalten sein. Sie stehen im Verdacht, den Hormonhaushalt zu verändern. Zwar sind sie in gewissen Dosierungen (0,19 Prozent) erlaubt – diese Werte können aber schnell überschritten werden, wenn verschiedene Kosmetika diese Stoffe enthalten. Auch Propylparaben und Butyl­paraben gelten als kritisch. Seit April 2015 dürfen sie daher nicht mehr in Kinder­kosmetika enthalten sein, wenn sie im Windel­bereich zum Einsatz kommen.

  1. Mikroplastik

Mikroplastik ist ein Umweltkiller, der am Ende auch uns schadet. Denn die winzigen Plastikteilchen gelangen ähnlich wie Nanopartikel über die Kanalisation in die Umwelt, da sie von Kläranlagen aufgrund ihrer geringen Größe nicht herausgefiltert werden können. Tiere wie Fische nehmen sie auf, und so gelangen sie am Ende über die Nahrungskette in unseren Körper. Mikroplastik wird unter Namen wie Nylon-12, Polyethylene Acrylates, Polymethyl Methacrylate oder Polypropylen (PP) aufgelistet. Auch synthetische Polymere wie Polyquaternium-7 oder Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer gelten als kritisch, da sie in der Umwelt ebensowenig abgebaut werden können, wie Mikroplastik.

  1. Duftstoffe

Gerade empfindliche Babyhaut kann auf Duftstoffe mit Irritationen oder Reizungen reagieren. Es müssen noch nicht einmal chemische Duftstoffe sein, auch ätherische Öle, die für einen angenehmen Duft sorgen, können diese Folgen haben. Oft ist es auf der Verpackung gesondert angegeben, wenn das Produkt keine Duftstoffe enthält.

Tipp: Mit der CodeCheck App können alle genannten Inhaltsstoffe einfach erkannt und bei Bedarf gemieden werden.

 

Über CodeCheck

Die CodeCheck AG ist Anbieter des führenden mobilen Einkaufsassistenten für Lebensmittel und Kosmetika. In einer mehrere Millionen Produkte umfassenden Datenbank führt CodeCheck Produktinformationen mit den Einschätzungen renommierter Experten wie Greenpeace, dem BUND, der Verbraucherzentrale oder der Verbraucher Initiative e. V. zusammen und macht sie kostenlos in App und Web verfügbar. Nach einem Scan des Barcodes eines Produktes mit der CodeCheck-App erhält jeder User eine eigene Bewertung beziehungsweise einen eigenen Bewertungskreis. Dieser leuchtet beispielsweise bei Menschen, die Zucker oder Mikroplastik meiden möchten rot. Die App wurde bis dato mehr als fünf Millionen Mal heruntergeladen und ist in deutscher und englischer Sprache verfügbar.

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