Die CodeCheck-Story

Die Erfolgsgeschichte hinter der App

Am Anfang von CodeCheck stand eine Frucht: Des lokalen Angebots unkundig, kaufte CodeCheck-Gründer Roman Bleichenbacher 1998 in seinen Ferien auf Kuba eine Mango. Erst von seinen kubanischen Freunden erfuhr er, dass die Frucht unreif war und darum von keinem Einheimischen gekauft worden wäre. Erstmals fragte er sich, nach welchen Kriterien wir eigentlich unsere Kaufentscheidungen treffen. Und wie gute Produkte leichter gefunden werden könnten.

Diese Frage ließ Bleichenbacher nicht mehr los. Für seine Abschlussarbeit 2002 am Hyperwerk der Basler Hochschule für Gestaltung und Kunst entwarf er einen Kühlschrank, der sich durch die Erkennung von Inhaltsstoffen von selbst minderwertiger Produkte entledigte. Damals traf also noch der Kühlschrank die informierten Entscheidungen. Die Technologie der Produkterkennung für den Kühlschrank brachte Bleichenbacher jedoch zu seiner nächsten Idee: die Strichcode bzw. EAN-Erkennung, auf der CodeCheck noch heute basiert, für die Bewertungen von Produkten zu nutzen. Er beginnt eine Datenbank aufzubauen, in der User die Inhaltsstoffe, die Nähwerte und die Hersteller von Produkten erfassen können.

Das Projekt, das gleichzeitig auch Bleichenbachers Diplomarbeit darstellt, stößt unerwartet auf ein riesiges Echo: denn die Datenbank wächst und wächst. Unzählige Presseanfragen folgen und Preise wie der Switch Innovation Prize (2004), der Eidgenössische Förderpreis für Design (2005) und der Prix Ars Electronica (2006) würdigen das Projekt. Roman Bleichenbacher beschließt, seine Diplomarbeit mithilfe seines Bruders und anderer Freiwilliger zur Konsumenten-Plattform auszubauen.

Ende 2013 entscheidet sich Roman gemeinsam mit Investoren dafür, die nächste Stufe zu erklimmen. Im Juli 2014 kann er die erste Finanzierungsrunde mit über 1,2 Millionen Schweizer Franken abschließen. Gemeinsam mit dem neuen Managing Partner und heutigen CEO Boris Manhart folgt der Aufbau von professionellen Teams an den Standorten Sofia und Berlin. Ziel ist es, CodeCheck im gesamten deutschsprachigen Raum verfügbar zu machen. Im Oktober 2014 folgen das Redesign der Website und App und damit die Einführung des berühmten Bewertungskreises.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der zweiten Finanzierungsrunde gelang Ende 2016 nun der nächste wichtige Meilenstein für CodeCheck. Mit dem siebenstelligen Betrag soll nicht nur die App weiterentwickelt, sondern nun auch einem internationalen Publikum zugänglich gemacht werden.